Dränbeton


Unter Dränbeton versteht man einen haufwerksporigen Beton mit wenig Sand.

Der Begriff "Drän" leitet sich aus dem Englischen "to drain" (abtropfen lassen, entwässern) ab. Dadurch, dass beim Dränbeton die Gesteinskörnungen nur vom Zementmörtel bzw. -leim umhüllt sind und sich durch den geringen Sandanteil nicht vollflächig berühren sondern nur an den Kornspitzen verbinden, entstehen größere Hohlräume, durch die z.B. im Straßen- und Wegebau das Niederschlagswasser durchsickern kann.

An Fahrbahndecken aus Beton kann es zu Schäden kommen, wenn Wasser zwischen die gebundene Tragschicht und der Betondecke gelant und von dort nicht abfließen kann. Das beim Überrollen der Fugen auftretende Pumpen der Betonplatte kann zu einer Erosion der Tragschicht und damit verbunden zu Hohllagen der Betondecke führen. Dadurch kommt es zu einer Zusatzbeanspruchung der Fahrbahndecke mit Rissbildung.

Wir können einen Dränbeton als Tragschicht nach dem Merkblatt für versickerungsfähige Verkehrsflächen produzieren, welcher die Eigenschaft hat, dass anfallende Wasser versickern zu lassen.

Anwendungsbereiche:
- Brücken
- Straßen, Geh- und Radwege
- Tragschichten
- Bankette

Vorteile:
- extrem schnelle Entwässerung von Fahrbahnen und Wegen
- Verringerung von Beschädigungen an Bauwerken


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